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12.05.2020Berliner Schulbauoffensive: Neue Holzmodulschulen geplant

Berlin benötigt dringend Schulplätze. Dafür hat die Berliner Taskforce Schulbau jetzt erforderliche Beschlüsse gefasst und den Weg für die Vorbereitungen neuer Holzmodulschulen sowie Schulsanierungen frei gemacht. Vor allem durch den Beschluss „Neue Tranche Holzmodulschulen" soll es nun schneller gehen; diesen hatte die Senatsbildungsverwaltung zusammen mit den beteiligten Häusern erarbeitet.

Holzmodulschulen sind schneller realisiert und machen auch kleinere Grundstücksflächen nutzbar. „Es ist nicht nur wegen der geringeren Planungs- und Bauzeit, sondern auch aus ökologischer Sicht richtig, auf Holzmodulschulen zu setzen", so Beate Stoffers, Staatssekretärin für Bildung und Leiterin der Taskforce Schulbau. „Es zeigt sich hier einmal mehr, dass die Berliner Schulbauoffensive Fahrt aufnimmt." 

Derzeit sind drei neue Standorte für Integrierte Sekundarschulen sowie mehrere Grundschulstandorte geplant. Die neue Tranche baut auf den positiven Erfahrungen von den bereits in den Bezirken Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf realisierten Pilotprojekten in Holzmodulbauweise auf. Ergänzend dazu sollen Aspekte des Berliner Lern- und Teamhauses und damit zeitgemäße räumlich-pädagogische Qualitäten berücksichtigt werden. 

Neben der „Neuen Tranche Holzmodulschulen" beschloss die Taskforce Schulbau auch die Vorlage „Rolle der Bedarfsträgerschaft". Hierin sind die zum Teil neu geregelten Zuständigkeiten der am Schulbau beteiligten Institutionen auf Senats- und Bezirksebene eindeutig definiert, so dass Verzögerungen im Planungs- und Bauprozess vermieden werden sollen.

Quelle: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin

Foto: © SenBJF